Bestnoten bei KMK-Fremdsprachenzertifikaten

Zertifikatsverleihung für 27 Schülerinnen und Schüler aus vier Berufsschulen

Schulleiter Rainer Strack voll des Lobes

„Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt und Englisch zusätzlich gelernt“, begrüßte Schulleiter Strack die erfolgreichen Absolventen zur Zertifikatsverleihung am 14.03.2018 in der Schulze-Delitzsch-Schule. „Menschen müssen miteinander reden, um Vorurteile abzubauen. Und reden kann nur der, der Sprache kann“, ergänzte Strack. In einem weiter zusammenwachsenden Europa seien Sprachenkenntnisse ein wichtiger Faktor im Berufsleben, hob er hervor und erklärte, warum man mit Fremdsprachenkompetenzen „Grenzen überschreiten kann – im Kopf als auch auf der Landkarte.“

Erfreut zeigte sich Strack bei der Übergabe der Zertifikate, gratulierte den Schülerinnen und Schülern herzlich und legte ihnen nahe: „Bauen Sie darauf auf! Lassen Sie nicht nach!“

 

Berufsbezogene Sprachenprüfung

Die Inhalte des KMK-Fremdsprachenzertifikats orientieren sich in den schriftlichen Prüfungen stets an den Erfordernissen der Arbeitswelt. Auch im Mündlichen wird praxisorientiert geprüft, indem eine Beratungssituation, ein Rollenspiel oder ein Telefonat simuliert und bewertet wird. Die Prüflinge weisen ihre berufsspezifischen Englischkenntnisse in den Kompetenzbereichen Rezeption, Produktion, Mediation und Interaktion nach. Die Zielniveaus „Waystage“ (A2), „Treshold“(B1) und „Vantage“ (B2) beziehen sich auf die Referenzniveaus des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens“, sind also europaweit bekannt und anerkannt.

 

Erfolgreiche Abschlüsse

In diesem Jahr hatte sich die Anzahl der Prüflinge verdoppelt. Von insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler, die von der Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden, der Friedrich-List-Schule Wiesbaden, den Beruflichen Schulen Untertaunus und den Beruflichen Schulen Groß-Gerau stammten, haben 27 Personen die Prüfungen bestanden. „Und die Leistungen in den mündlichen Prüfungen waren zum großen Teil sehr erfolgreich“, konstatierte Sandra Haberkorn, die hessenweit als Koordinatorin für die Zertifikatsprüfungen zuständig ist. „Jeweils viermal konnten 30 und 29 Punkte von insgesamt 30 Punkten vergeben werden“. Haberkorn dankte allen „EnglischkollegInnen, die an drei Tagen in ihren Freistunden bzw. auch vor oder nach ihrem Unterricht die Prüfungen abnahmen, sodass hierfür kein Unterricht ausfallen musste“. Der Dank ging aber auch an die stellvertretende Schulleiterin Nicole Achzet, „die Räume freiblockte und dadurch ein reibungsloser Prüfungsablauf möglich wurde“.

 

Stolze Absolventen

„Ein Englischzertifikat für nur 60 Euro und dann noch an der SDS, wo ich in die Klasse 12BFF gehe, diese Chance wollte ich nutzen“, sagte Luella Döringer und hofft, dass durch das Vorlegen des Zertifikats bei potentiellen Arbeitgebern auf Sprachtests verzichtet wird. Für Kirsten Taut, die an der SDS eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement macht, ist die Zertifizierung von Vorteil, weil ihre Firma den Hauptsitz in England hat. Begeistert berichtete sie: „Ich bin durch die Sprachkenntnisse viel freier geworden und habe keine Angst mehr, mit anderen in Englisch zu kommunizieren.“ Julian D’Andrea, Schüler der FLS, wollte „während der Dauer der Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel nicht einrosten“. Auch wenn „die schriftliche Prüfung anspruchsvoller war als gedacht“, sieht er das Zertifikat als „Referenz für Bewerbungen, denn Pluspunkte können nicht schaden“.

Zu den erfolgreichen Absolventen von der Schulze-Delitzsch-Schule gehörten Isabell Böhme, Isabell Braun, Luella Döringer, Hanane El Mourabit, Melissa Ernet, Urwashy Ghandi, Chafika Khandouk, Hanna Klotz, Kirsten Taut und Lucia Fatima Saraiva. Von der Friedrich-List-Schule waren es Joana Angor, Julian D’Andrea, Valentin Gartner und Martin Lehmann-Fuentes. Von den Beruflichen Schulen Groß-Gerau kam Marvin Münch und von den Beruflichen Schulen Untertaunus Hannah Carter, Lara Ghanem, Angelique Ilkan, Svenja Pelkner, Darleen Ramsbrock und Melisa Yasar.

Wie immer, danken wir auch in diesem Jahr Sandra Haberkorn für die reibungslose Organisation und erfolgreiche Durchführung der Prüfungen.

(Petra Hilbert)

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