Karrierechancen verbessern mit der Fachschule für Wirtschaft

Tag der offenen Tür“ lockt viele Gäste und Besucher an

Was ist das eigentlich – Staatlich geprüfte/n Betriebswirt/in? Wer kann an der Weiterbildung teil­nehmen? Wie lange dauert das Studium? Wann finden die Vorlesungen statt? Welche Inhalte wer­den vermittelt? Wie hoch sind die Studiengebühren? Wie anstrengend ist die Ausbildung? Und schließlich: Was nutzt mir das? Welche Chancen habe ich dadurch im Beruf?

Diese und viele andere Fragen konnte eine Vielzahl interessierter Besucher am Tag der offenen Tür klären, der am Samstag, den 20.05.2017, von der Fachschule für Wirtschaft (FSW) an der Schulze-De­litzsch-Schule (SDS) ausgerichtet wurde.

Informiert wurde nicht etwa mit sterilen Hochglanzplakaten, sondern ganz authentisch von Studie­renden, Absolventen und Lehrenden der Fachschule, die sich zudem auf Stellwänden präsentierten, über Struktur, Ablauf und Inhalte des Studiums berichteten und natürlich ausführlich Rede und Ant­wort zu allen Fragen rund um das Studium standen: Die in Teilzeit angebotene Weiterqualifizierung dauert drei Jahre und vermittelt neben grundlegenden betriebswirtschaftlichen Handlungskompe­tenzen vertiefende Kenntnisse in den Schwerpunkten „Controlling“, „Personal“ oder „Marketing“.

Erfolgreicher Ablauf der Veranstaltung. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Schulleiter Rainer Strack zunächst die zahlreichen Gäste an der SDS, wobei er in seiner Rede die Vorteile der Weiterbil­dung mit ihren anschließend guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven hervorhob und auf den immensen Ertrag einer solchen Investition von nur EUR 300,– Studiengebüh­ren hinwies.

Die Leiterin der Fachkonferenz der FSW, Anne Paulsen, gab sodann in ihrem Vortrag einen Überblick über die Ziele des Studiums, seine Organisation und Inhalte sowie über die Adressaten und Zulas­sungsvoraussetzungen.

Großes Interesse fand anschließend der direkte Dialog mit den Studierenden, Absolventen und Lehrenden der Fachschule, die für Gespräche bereit standen. Insbesondere standen im Mittelpunkt Fragen der Besucher nach Studien- und Schwerpunktfächern, Kosten und Förderungsmöglichkeiten, Karrierechancen sowie die individuellen Erfahrungen aktueller und ehemaliger Studierender.

Dieses Konzept kam außerordentlich gut an, „stellte es doch einen Kontrast zu der theoretischen Darstellung von Modulübersichten dar“, so Kollegin Eva Stephan.

Einen praktischen und schmackhaften Einblick in die studienbegleitende Projektarbeit konnte man am Stand von der Firma Vidér erhalten, ein Unternehmen dreier Studenten, die in ihrer Hausarbeit über Unternehmensgründung und Produktentwicklung geschrieben haben.

Durchweg lebendig und authentisch schilderten SuS der FW3 den Besuchern ihre persönlichen Erfah­rungen, die sie im und nach dem Studium machen konnten:

Positive Resonanz bei allen Teilnehmern. Regina Dumas fand, dass „die Studienzeit (…) meinen Ho­rizont erweitert und mich persönlich, als auch beruflich weitergebracht (hat)“, während Inge Haller, Rechtsanwaltsfachangestellte den persönlichen und beruflichen Nutzen umriss: „Dank der Weiterbil­dung bin ich organisierter in meinen Abläufen und kann die Erweiterung meiner EDV Skills im Job gut einsetzen. Generell verstehe ich jetzt Wirtschaftsabläufe und –prozesse besser.“ Ähnlich äußerte sich Lukas Berbig: „Viel Gelerntes lässt die Sichtweise auf das eigene Unternehmen verändern und führt zu einer neuen Sichtweise auf die dort stattfindenden Prozesse.“

Und so war auch das Echo zum Tag der offenen Tür bei den Besuchern durchweg positiv, konnten sie sich doch „aus erster Hand informieren“ und einen „wirklich guten Überblick über die Inhalte und die Anforderungen des Studiums sowie der größeren Karrierechancen“ erhalten. Einige der Anwesenden wollten den Besuch zum Anlass nehmen, „über ein begleitendes Studium zur Verbesserung der ei­genen Qualifikationen nach(zu)denken.“

Neben diesen vielfältigen positiven Erfahrungen, sollte aber auch erwähnt werden, „dass die dreijäh­rige Schulzeit keinem Sprint, sondern eher einem Langstreckenlauf gleichkommt“ konstatierte Inge Haller. „Jedoch mit Motivation und Selbstdisziplin ist es jedem möglich, auch diese Hürde zu meis­tern“ so Evelyn Franz. Und dieser Einsatz lohnt sich! Denn Lukas Berbig, der eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht hatte und als kaufmännischer Sachbearbeiter arbeitete, ist davon überzeugt, dass „die berufsbegleitende Weiterbildung mit ein Grund dafür war, dass (er) bereits jetzt schon als Verkaufsberater im Außendienst eingesetzt wurde.“ Und auch Sabrina Möller ist überzeugt, „dass sich das Studium positiv auf (ihre) berufliche Karriere auswirken wird.“

Dies alles bestätigt die Aussage von Stefan Mathiszik: „Staatlich geprüfte Betriebswirte sind gefragte Mitarbeiter, denn Sie verfügen über fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse in Verbindung mit Spezialwissen in ihrem jeweiligen Schwerpunkt.“ Stefan Mathiszik ist die mit der Leitung für die Fachschule beauftragte Lehrkraft und war federführend für den Tag der offenen Tür verantwortlich.

Ihm, allen Studierenden der FW3 und den KollegInnen Birgit Bailey, Anne Paulsen, Eva Stephan, Arthur Hehlke und Christian Weisbach sei herzlich für diese außerordentlich erfolgreiche und infor­mative Veranstaltung gedankt.

Konnten Sie nicht am Tag der offenen Tür teilnehmen, sind aber neugierig geworden und haben Inte­resse an dem Studium? Auf der Webseite der Fachschule www.fw-sds-wiesbaden.de oder direkt bei Frau Seebald-Krech, Sekretariat, Tel.: 0611 315161, E-Mail: seebald-krech@sds-wiesbaden.de. erhal­ten Sie weitere Informationen.

(Petra Hilbert)

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